39. ZEIT FÜR NEUE MUSIK Festival Bayreuth 17. – 20. April
Leitung: Maximilian Ponader und Prof. Marko Zdralek
17.04. / 1930 h Villa Wanfried
Klavierabend in Wahnfried – Richard-Wagner-Museum: Historisches Panoptikum zum Jubiläum „150 Jahre Bayreuther Festspiele“ mit sechs Auftragskompositionen für den Steingraeber-Transducer-Flügel. Samira Spiegel, Ernst Breidenbach und Lisa Wellisch spielen Uraufführungen von Johannes C. Brinkmann, Dorothea Hofmann, Ines Lütge, Maximilian Ponader, Joachim F. W. Schneider und Marko Zdralek
18.04.: Klaviernacht – Kammermusiksaal, Steingraeber Haus
Konzert 1: 1930 h Deborah Rawlings (Münster) spielt Werke von neuseeländischen und amerikanischen Komponisten u.a. von John Psathas, George Crumb und Morton Feldman.
Konzert 2: 21 h Marlies Debacker (Köln) interpretiert Werke von Mark Andre, Jonathan Harvey und Marco Momi (auch mit Elektronik).
Konzert 3: 2230 h Karl-Wieland Kurz (Darmstadt) spielt und erläutert sein eigenes Werk k´a´y u book sak ik` (“Es erlischt der Wohlgeruch des reinen Hauchs“) für scordiertes Klavier.
19.04. / 1830 h Kunstmuseum Bayreuth
Das Fräulein von Scuderi – Musikalische Lesung Kunstmuseum Bayreuth; von E.T.A Hoffmann im Jubiläumsjahr seines 250. Geburtstages – Maximilian Ponader (Lesung) und Marko Zdralek (Klangimprovisation)
20.04. / 1930 h Orgel Plus
Stadtkirche Heilig Dreifaltigkeit: Werke für Orgel und Instrumente von Zsolt Gárdonyi (zum 80. Geburtstag), Samuel Barber, Dorothea Hofmann und Franz X. Schachtner. Es musizieren Lehrende und Studierende der Hochschule für evangelische Kirchenmusik und Schüler*innen der Städtischen Musikschule Bayreuth.
Wagner trifft ETA Hoffmann: nirgendwo sonst werden die beiden Oberfränkischen Großjubiläen 2026 in einem Festival vereint: das 39. Festival Zeit für Neue Musik in Bayreuth beginnt mit einem „Vorspiel“ in Wahnfried (17. 4. Richard-Wagner-Museum) – es folgen drei konzentrierte Tage vom 18.-20. April 2026; dem Bamberger Universalkünstler ist der 19. 4. gewidmet, der hundert Jahre vor Wagners Eröffnung der „Bayreuther Festspiele“ geboren wurde. Bei der Hommage an ETA Hoffmann treten die beiden Festivalleiter gemeinsam in einer Musikalischen Lesung im Kunstmuseum auf: Maximilian Ponader (Autor, Schauspieler, Regisseur u.v.a.m.) liest aus dem ersten Krimi der Literaturgeschichte („Das Fräulein von Scuderi“, 1819 von E.T.A Hoffmann verfasst) zu den improvisierten Klavierklängen von Marko Zdralek (Komponist, Musikprofessor und z.B. Arrangeur der Kinderopern zu den Bayreuther Festspielen).
„Historisches Panoptikum“ steht über dem Eröffnungskonzert im Haus Wahnfried, es werden ganz unerwartete Klänge in einem ungewöhnlichen Klavier entstehen, dem Steingraeber-Transducerflügel … der ist wieder nicht zu verwechseln mit einem scordierten Klavier ! – Was das genau ist (und wie sich dessen „Verstimmung“ anhört) kann man bei der Klaviernacht erleben die sich inzwischen als dreistündiger Samstagabend-Konzertmarathon im Steingraeber Saal eine echte Fangemeinde erworben hat und traditionell im Zentrum dieses kleinen, aber feinen Festivals steht: das Stück für den scordierten Flügel heißt k´a´y u book sak ik` was übersetzt heißt: “Es erlischt der Wohlgeruch des reinen Hauchs“
Großer Abschluss – Große Orgel: in der Stadtkirche findet die Zeit für Neue Musik 2026 ihren klangmächtigen Abschluss am 20.04. Das Konzert ist dem ungarisch-deutschen Komponisten und berühmten Organisten Zsolt Gárdonyi zu dessen 80. Geburtstag gewidmet. Neben seinen eigenen Stücken werden auch Werke für Orgel (und weitere Instrumente) von Samuel Barber, Dorothea Hofmann und Franz X. Schachtner von Lehrenden und Studierenden der Bayreuther Hochschule für evangelische Kirchenmusik und von Schüler*innen der Städtischen Musikschule Bayreuth aufgeführt.
Ticketverkauf folgt
Veranstalter: Maximilian Ponader und Prof. Marko Zdralek; Zeit für Neue Musik














