Steingraeber-Ferro-Magnet-Mechanik

Die Mechaniken in Flügeln und aufrecht stehenden Klavieren (Pianos) unterscheiden sich grundlegend. Beispielsweise lassen Flügelmechaniken durch ihre Bauart eine schnelle Repetition zu, d.h. für einen neuen Anschlag muss eine Taste nicht gänzlich in die Ausgangsposition zurückkehren. Anstatt rund 10 mm können Pianisten die Tasten lediglich rund 3 mm loslassen und sofort erneut anschlagen. Diese Repetition war in Pianos mit gängigen Mechaniken bislang nicht möglich.

Seit 2007 bietet Steingraeber ein solches Flügel-Spielgefühl auch in Pianos an. Vier Jahre Entwicklungsarbeit führten zu einem ausgereiften Produkt: der Steingraeber-Ferro-Magnet-(SFM)-Mechanik.

Die Vorteile:

  1. Flügel-Spielgefühl mit schneller Repetition
  2. angenehm leichtes Spielgefühl
  3. bei Einsatz des linken Pedals: verringerter Tastentiefgang (ähnlich einem Dolce Pedal)
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Sehen Sie hier einen Vergleich der Mechaniken SFM und PS durch den Pianisten Simon Vincent.

Die SFM-Mechanik zeichnet sich durch drei bauliche Besonderheiten aus:

  1. Ein Magnet (Nr. 1) befindet sich unter dem Hammernussleder.
  2. Ein zweiter Magnet (Nr. 2) befindet sich in der Stoßzungenspitze.
    Beide Magneten ziehen einander an. Dadurch fällt die Stoßzunge zügig in die Ausgangsposition zurück und es kann erneut angeschlagen werden.
    Zudem halten Stoßzunge und Hammernuss durch die Anziehungskraft der Magnete auch beim Einsatz des linken Pedals engen Kontakt. Pianist*innen haben dadurch die volle Kontrolle, auch bei leisem Spiel.
  3. Auf die Stoßzungenfeder kann verzichtet werden. Das resultiert in dem angenehm leichten Spielgefühl.

Pianisten sind dank der SFM-Mechanik in der Lage, auch bei Pianos die jeweilige Taste schnell erneut anzuschlagen. Das Spielgefühl ähnelt dadurch dem eines Flügels.

Die SFM-Mechanik ist in allen drei Piano-Modellen (122, 130 und 138) lieferbar.

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