Gluck-Festspiele zu Gast im Steingraeber Kammermusiksaal
Die mannigfaltigen Berührungspunkte zwischen Franz Schubert, dem Nestor des romantischen Kunstliedes, und Christoph Willibald Gluck offenbaren sich nicht auf den allerersten Blick. Tatsächlich aber lernte Schubert bei Antonio Salieri, der seinerseits ein Meisterschüler und Protegé des späten Gluck war. Wegweisend sind beide für das innige und untrennbare Verhältnis von Wort und Handlung zur Musik – ob auf der Opernbühne oder im Lied. Schuberts tiefsinniger, post- hum kompilierter „Schwanengesang“ tritt hier neben Glucks Vertonung von Klop- stocks Ode „Der Tod“ – musikalisch-poetisch formulierte Existenzfragen aus zwei Jahrhunderten, ergründet durch die beiden herausragenden Schubert-Interpreten
Der Dänische Bariton Bo Skovhus wurde schon 1997 österreichischer Kammersänger. Er ist weltweit in den wichtigsten Opernhäusern präsent (sein Wagner-Repertoire: Wolfram, Kurwenal, Amfortas), widmet inzwischen aber auch einen Teil seiner Auftritte dem Liedgesang. Er zählt zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation und wird von allen großen Festspielen und Musikzentren der ganzen Welt immer wieder eingeladen.
Der österreichische Pianist Stefan Vladar hat sich schon seit langem auch als Dirigent einen Namen gemacht. Er ist Generalmusikdirektor am Theater Lübeck (und auch dessen Operndirektor) und vielfach Gastdirigent (u.a. bei den Bamberger Symphonikern). Daneben findet er immernoch Zeit für seine Klavierprofessur an der Musikuniversität Wien und seine Auftritte als Pianist.
Er spielte die drei großen Liedzyklen von Schubert mit Bo Skovhus ein.
Programm: „Schwanengesang“, Sammlung aus Liedern von Franz Schubert
Veranstalter: Internationale Gluck-Festspiele, www.gluck-festspiele.de
Konzertkarten: Gluck-Festspiele
Veranstaltungsort: Kammermusiksaal im Steingraeber Haus, Steingraeberpassage 1, 95444 Bayreuth | Einlass 19.00 Uhr mit Pause














