Vinnitskaya – Tjeknavorian – Müller-Schott im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

am 27.05.2022, 19:30
Preis: keine Angaben

Das Programm

Debussy: Klaviertrio G-Dur

Brahms: Klaviertrio c-Moll, op. 101

Tschaikowski Klaviertrio a-moll Op. 50

Der Vorverkauf

beginnt ab 25. Juli 2021

Anna Vinnitskaya (C) Marco Borggreve

Anna Vinnitskaya (Klavier)

Anna Vinnitskaya stammt aus einer Musikerfamilie. Ihre Eltern sind ebenfalls Pianisten, ihr Großvater war Dirigent. Sie zeigte früh musikalische Begabung und erhielt ab dem Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. Mitte der 1990er Jahre wurde Sergei Ossipenko auf sie aufmerksam und bot ihr an, seine Klasse am Rachmaninow-Konservatorium in Rostow am Don zu besuchen. Mit ihren Eltern zog sie daraufhin von Noworossijsk nach Rostow, wo sie von 1996 bis 2001 bei Ossipenko studierte.[1] Anschließend ging sie nach Deutschland an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater, an der sie von Ralf Nattkemper und besonders von Jewgeni Koroljow unterrichtet wurde.

Ab dem Alter von 13 Jahren nahm sie an internationalen Wettbewerben teil. Sie spielte mit dem Moskauer Symphonieorchester, den Dortmunder Philharmonikern, dem Mailänder Symphonieorchester und dem Symphonieorchester von Madrid. Solokonzerte gab sie in Russland, Deutschland, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Norwegen und Spanien. Am 2. Juni 2007 gewann Anna Vinnitskaya als zweite Frau in der Geschichte des Wettbewerbs den 1. Preis im Fach Klavier beim Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel. (Quelle: Wikipedia)

Emmanuel Tjeknavorian (Violine)

Trotz seiner jungen Jahre gehört Emmanuel Tjeknavorian bereits zu den großen Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Der 1995 geborene Österreicher begeistert Publikum und Kritiker mit seinem Tiefgang, seiner technischen Brillanz und nicht zuletzt auch seiner großen Vielseitigkeit, macht er doch sowohl als Violinist als auch am Dirigentenpult von sich Reden – er sei eben “ein Ausnahmetalent”, bescheinigte ihm der Tagesspiegel. Radio Klassik Stephansdom erkannte früh Tjeknavorians Stärken als eloquenten Musikkommunikator; seit 2017 moderiert er dort seine eigene Show „Der Klassik-Tjek”. Besonders ist auch das musikalische Familienerbe, das Tjeknavorian antritt: Als Sohn des Komponisten und Dirigenten Loris Tjeknavorian musiziert Emmanuel schon seit frühestem Kindesalter und vereint musikalische sowie kulturelle Welten in seiner Kunst.

Dass es sich bei Emmanuel Tjeknavorian um einen Musiker von einzigartigem Feinsinn und intellektueller Tiefe handelt, hat sich auch bei den wichtigen internationalen Konzertsälen und Klangkörpern herumgesprochen, und so erwartet ihn in der Saison 2020/21 eine Vielzahl hochkarätiger Engagements: Als Dirigent debütiert er etwa mit dem Tonkünstler Orchester, dem Wiener Concert-Verein, der Camerata Salzburg und dem Symphonieorchester Basel. Als Solist wird Tjeknavorian unter anderem im Concertgebouw beim Nederlands Philharmonisch Orkest gastieren sowie beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, beim WDR Sinfonieorchester, beim Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española, beim Gewandhausorchester unter Franz Welser-Möst und einigen weiteren.

Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona, 1698, die ihm freundlicherweise von einem Gönner der Londoner „Beare’s International Violin Society“ zur Verfügung gestellt wird. (Quelle: emmanueltjeknavorian.com)

Daniel Müller-Schott (Cello)

Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“.

Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern; u.a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Bayerischen Staatsorchester, bei den Münchner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen und Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, beim London Symphony und Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest, Spanish National Orchestra, sowie in Australien mit dem Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra (NSO) und Seoul Philharmonic Orchestra.

Sir André Previn und Peter Ruzicka haben dem Cellisten Cellokonzerte gewidmet, die unter der Leitung der Komponisten mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt wurden. Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis spielte Daniel Müller-Schott im Frühjahr 2019 in der New Yorker Carnegie Hall die Uraufführung von Sebastian Curriers „Ghost Trio“. Sowohl der in den USA geborene Sebastian Currier als auch Olli Mustonen haben für Daniel Müller-Schott eine Cellosonate komponiert. (Quelle: daniel-mueller-schott.com)

Vinnitskaya - Tjeknavorian - Müller-Schott im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Veranstaltungsort

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth
Opernstraße
95444 Bayreuth

Menü