Ehrenvolles Gedenkkonzert – Schemen, was bleibt…?

am 22.08.2020, 19:30
Preis: 18€ AK / 14€ VVK / 5€ Studenten

Nachholkonzert Zeit für Neue Musik 2020

Samstag, 22.8.2020, 19.30 Uhr, Steingraeber & Söhne, Kammermusiksaal

19.30 – 20.30 Uhr
Schemen – was bleibt…? – Helmut Bieler und seine Komponistenfreunde
Lorenz Trottmann, Klavier solo
Michael Herrschel, Moderation

Programm

Johann Sebastian Bach aus der Kantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“, BWV 26 (1724)
(1685-1750) 6. Choral

Werner Heider Zentrum H.B. (2020)
(*1930) in memoriam Helmut Bieler

Horst Lohse Nocturne memorialis D. S. (2006)
(*1943)

Helmut Bieler Schemen und Gestalten (1977)
(1940-2019)

Lorenz Trottmann Prélude (2014)
(*1992)

Werner Heider STELE für Stockhausen (2007)

Bernhard Matthias Hoffmann aus Kleines Stundenbuch (2001)
(*1973) 4. Antiphon: Media Vita

Wolfram Graf Geheimnisvoller Ort, Op. 196 (2012)
(*1965) Helmut Bieler gewidmet

Helmut Bieler Drei Stücke für drei Frauen (2005)
1. Für Brigitte
2. Für Shao-Ru
3. Für Helga

Volker Blumenthaler aus OT (2012/14)
(*1951) – 021213 „à Domenico“
– 230514 „für Michael“
– 11412 „JS&B“
– 100614 „…das flüchtige… “

Lorenz Trottmann, geboren 1992 in Kulmbach, studierte in Nürnberg Klavier bei Gottfried Rüll, Posaune bei Silvan Koopmann und Uwe Schrodi sowie Komposition bei Volker Blumenthaler. Als Pianist ist er mit Schwerpunkt auf der frühen Moderne in Ober- und Mittelfranken aktiv, gastierte aber auch auf verschiedenen Festivals (z.B. Tage für Neue Musik Weingarten, Kultursommer Rheinland-Pfalz). 2014 wurde sein Werk „Lichtflecken“ beim Bundeswettbewerb Jugend Komponiert der Jeunesses Musicales prämiert, 2015 war er Stipendiat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (Brandenburg). Rundfunk-, Studio- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein Schaffen.
lorenz-trottmann.de

Michael Herrschel ist Autor und Rezitator. Parallel zum Studium der Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Dramaturgie an der Universität München und der Bayerischen Theaterakademie bei August Everding, Günther Erken, Jens Malte Fischer und Klaus Schultz absolvierte er seine Sprech- und Gesangsausbildung bei Gerd Meinig. Als Librettist schrieb Michael Herrschel Auftragswerke u.a. für die Münchener Biennale für Neues Musiktheater. Sein Repertoire als Rezitator umfasst klassische Erzählpartien (Strawinsky, Prokofjew) ebenso wie politische Chansonprogramme (Brecht, Weill, Kreisler) und Neue Musik mit Sprechstimme. Gemeinsam mit Horst Lohse und Lorenz Trottmann entwickelte er im Auftrag des Kunstmuseums Bayreuth das multimediale Recital „Graphics in Music & Poetry“ zu Druckgraphiken des Künstlers Caspar Walter Rauh.
https://www.librettist.de/

Veranstaltungsort

Kammermusiksaal
Steingraeberpassage 1
95444 Bayreuth

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