Steingraeber & Söhne KG

Mozart-Zug: Spielen mit flacherem Tiefgang wie zu Zeiten der Hammerflügel

 

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Steingraebers Sonderausführungen und Innovationen greifen zum Teil alte Spielarten auf, wie beispielsweise der Mozart Zug ® (DGB 20 2014 003 845.7) als Handpedal- oder Kniehebel. Der Tastentiefgang wird bei Flügeln damit auf 8 mm vermindert, der Abstand Hammer/Saite ("Steighöhe") wird auf 36 mm verkürzt und ein noch leiseres pppp-Spiel samt schnellerer Repetition ist möglich. George Steingraeber entwickelte dieses Leisespielpedal schon im Jahre 1897 für Engelbert Humperdinck.

Durch den Mozart-Zug werden die Tasten abgesenkt und die Steighöhe verkürzt. Der Tiefgang der Tasten beträgt normalerweise rund 10 mm und kann nun auf 8 mm reduziert werden. Steighöhe beschreibt den Weg des Hammerkopfs, der gegen die Saite schlägt. Er verringert sich von 47 mm Weg mit dem Mozart-Zug auf 37 mm.

Im Ergebnis wird das Instrument schneller und mozarthafter, d.h. der Ton wird klein und silbrig, aber langtöniger.

Ein Feststeller ermöglicht eine stufenlose Einstellung des Tiefgangs vor dem Spiel von 8,1mm bis ca. 10,2mm.

Ratko Delorko, Konzertpianist: „Es ist einfach eine Bereicherung für so ein Instrument, weil Sie dann Sachen machen können, die auf dem normalen Konzertflügel nicht funktionieren oder nicht funktionieren können – eben weil die Wege anders sind.“

1Durch das Handpedal an der unterseite des Flügels lassen sich der Tastentiefgang und die Steighöhe individuell einstellen. 

 


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