Steingraeber & Söhne KG

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Our meeting program for the year 2013/14 for Download (PDF-File) - Attention: This list is dated December 2013. You can find possible changes in the following list.




Kategorie: Konzerte / Concerts

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Datum: 28.11.2014 - 19:30 Uhr

Mythos Beethoven, Teil II von III

Gesprächskonzert

Gesprächskonzert NN und Kurt Seibert, Klavier

Das Programm, in das eine kleine Hommage an Carl Phillipp Emanuel Bach eingebettet ist, beleuchtet Beethovens Verhältnis zu Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach, dessen Geburtstag sich im Jahr 2014 zum  dreihundertsten Male jährt.  Im Jahr 1782 wurde Christian Gottlob Neefe, ein hochgebildeter und den Ideen der Aufklärung verpflichteter Komponist, in Bonn der Lehrer Beethovens und machte ihn mit Carl Philipp Emanuel Bach, seinen damals die Musik revolutionierenden Ideen und  seinem  Werk „Versuch über die wahre Art das Klavier zu spielen“ vertraut. Dieses Kompendium der Klavier- und Kompositionstechnik schätzte Beethoven zeitlebens und besaß auch ein Exemplar in seiner eigenen Bibliothek. So wies er den jungen Carl Czerny, den er als Schüler akzeptiert hatte, an, sich sofort dieses Werk zu besorgen und in die erste Unterrichtsstunde mitzubringen.  In einer Diskussionsrunde zum Konzert geht es auch um die damaligen Klaviere und deren Technik.

Heute ist Carl Philipp Emanuel Bachs Musik nur wenigen Kennern und Spezialisten  vertraut. In Beethovens Werken Leben seine Ideen wie selbstverständlich und uns allen vertraut fort. Dies hat uns bewogen unsere kleine Hommage a Carl Philipp Emanuel Bach mit dem Namen Ludwig van Beethovens zu verbinden. Natürlich wird man der Kunst  Beethovens nicht gerecht, wenn man nach direkten Übereistimmungen oder gar Stilkopien sucht. Beethoven war eigentlich nie ein „Schüler“, wenngleich zum Beispiel Joseph Haydn es sicher gerne gesehen hätte. Er hatte aber die Fähigkeit, vorurteilslos Gedanken und Ideen Joseph Haydns, der damals berühmten „Mannheimer Schule“ wie auch die revolutionierenden Neuerungen des „Hamburger Bach“ ebenso zu verarbeiten und in seine Sprache zu übersetzen wie die romantische Ästehtik oder die spätbarocke Welt Johann Sebastian Bachs. 

Polyphone Strukturen finden sich in allen seinen Klavierwerken –von den frühen Sonaten  bis zu den Fugen der späten Sonaten. Eine Fuge zu machen‹, sagte er einmal, ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut' zu Tage muß in die alt hergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen.

Beethoven war ein gefeierten Improvisator am Klavier aber auch ein Meister des lyrischen, poetischen Klavierstücks. Die Phantasie op 77 gibt uns ein Zeugnis von seiner Improvisationskunst und seinen gefeierten pianistischen Fähigkeiten. Das „Andante Favori“ und das berühmte Klavierstück „Für Elise“ zeigen den Weg ins 19. Jahrhundert, den in dieser Zeit so beliebten Charakterstücken eines Robert Schumanns und Frederic Chopins.


Werke: 

Ludwig van Beethoven, Sonate Op.2/1 f-Moll, komponiert 1795, Joseph Haydn gewidmet  /  Andante (Andante favori), komponiert 1803-1804  / Klavierstück für Elise  /   Fantasie op. 77  /  Sonate Op. 110, As-Dur, komponiert 1821

Carl Phillip Emanuel Bach, aus:“ Die sechs Sammlungen von Sonaten, freien Phantasien und Rondos für Kenner und Liebhaber“


Vorschau

16. Januar 2015, 19.30 - Mythos Beethoven III: Gesprächskonzert mit Christian Seibert, Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate G-Dur op. 31/1
Sonate C-Dur op.53 „Waldsteinsonate“
Sonate A-Dur op. 101
 

Vorverkauf 22 €, Abendkasse 28 €
Schüler & Studenten 5 €
Veranstaltungsort:
Kammermusiksaal im Steingraeber Haus
Steingraeberpassage 1
95444 - Bayreuth
Telefon: 0921-64049
Fax: 0921-58272
steingraeber@steingraeber.de
www.steingraeber.de
Kontakt / Veranstalter:

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