Steingraeber & Söhne KG

Konzerttermine


Unser Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2014/15 zum Download (PDF-Datei) - Achtung dies ist Stand Dezember 2013, eventuelle Änderungen finden Sie in der untenstehenden Liste.


Kategorie: Konzerte / Concerts

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Datum: 26.08.2014 - 19:30 Uhr

Mythos Beethoven, Teil I von III

Gesprächskonzert

Aus Anlass des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach hat der Pianist Professor Kurt Seibert ein dreiteiliges Klavierprojekt zu Beethoven erarbeitet und zeigt u.a. den großen Einfluss des Bach Sohnes auf die späteren Klavierkomponisten und Pianisten - Thema dieses Abends: Der junge und späte Beethoven, Erik Roßbander, Rezitation, Kurt Seibert, C.P.E. Bach Klavier Rondo, Fantasie - L. v. Beethoven: Phantasie op.77, Rondo G-Dur op. 51/2, Sonate c-Moll op. 111.

Die Veranstaltungsreihe beleuchtet Beethovens Verhältnis zu Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach, dessen Geburtstag sich im Jahr 2014 zum dreihundertsten Male jährt. Im Jahr 1782 wurde Christian Gottlob Neefe, ein hochgebildeter und den Ideen der Aufklärung verpflichteter Komponist, in Bonn der Lehrer Beethovens und machte ihn mit Carl Philipp Emanuel Bach, seinen damals die Musik revolutionierenden Ideen und seinem Werk „Versuch über die wahre Art das Klavier zu spielen“ vertraut. Dieses Kompendium der Klavier- und Kompositionstechnik schätzte Beethoven zeitlebens und besaß auch ein Exemplar. So wies er den jungen Carl Czerny, den er als Schüler akzeptiert hatte, an, sich sofort dieses Werk zu besorgen und in die erste Unterrichtsstunde mitzubringen.

Heute ist Carl Philipp Emanuel Bachs Musik nur wenigen Kennern und Spezialisten vertraut. In Beethovens Werken Leben seine Ideen wie selbstverständlich und uns allen vertraut fort. Dies hat uns bewogen unsere kleine Hommage a Carl Philipp Emanuel Bach mit de Namen Ludwig van Beethovens zu verbinden.

Auch das Werk Johann Sebastian Bachs hat Beethoven sich – wiederum angeregt von seinem geschätzten Lehrer Neefe zu Eigen gemacht. Polyphone Strukturen finden sich in allen seinen Klavierwerken –von den frühen Sonaten bis zu den monumentalen Fugen der späten Sonaten wie der Fuge in der „Hammerklaviersonate“ op.106. Auch hier hat er die Ideen Johann Sebastian Bachs adaptiert und sie zu seinem eigenen Stil umgeformt. Eine Fuge zu machen‹, sagte er einmal, ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut' zu Tage muß in die alt hergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen und, wie Carl Phillipp sagt: Der gute Vortrag besteht in nichts anderem als der Fertigkeit, musikalische Gedancken nach ihrem wahren Inhalte und Affekt singend oder spielend dem Gehöre empfindlich zu machen.

1Programm und weitere Informationen herunterladen.

Vorverkauf 22 €, Abendkasse 28 €
Schüler & Studenten 5 €
Veranstaltungsort:
Kammermusiksaal im Steingraeber Haus
Steingraeberpassage 1
95444 - Bayreuth
Telefon: 0921-64049
Fax: 0921-58272
steingraeber@steingraeber.de
www.steingraeber.de
Kontakt / Veranstalter:

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