
Der Steingraeber Konzertflügel E-272 wurde in den Jahren 1997-2002 neu konstruiert und wird seither von vielen Pianisten als eine der eigenständigsten Spitzenkonstruktionen des Marktes
gewürdigt.
Einmalige Charakteristika sind die ungewöhnliche Form der klangreflektierenden Zarge, der kombinierte Strahlen- Kastenrasten und das „... unglaublich angenehme ...“(cit Cyprien
Katsaris) Spielwerk. Am ungewöhnlichsten aber ist die Form des Resonanzbodens im Diskant. Die Klangfläche wurde erstmals wieder in das klassische Verhältnis zwischen [kurzen]
Saitenlängen und Klangfläche gesetzt - gegenüber vergleichbaren Instrumenten haben die Steingraeber-Saiten 27% weniger Holzgewicht zu bewegen! Belohnt wird dies durch einen
präsenten, singenden Nachklang, auch bei weicheren Intonationen.
So gelangten die Steingraeber-Konstrukteure zu einer neuen Klanglichkeit für die Musik des 18. bis zum frühen 19. Jahrhundert. Hinzu kommen perkussive Register für das 20. und 21.
- dies unterscheidet den E-272 von hervorragenden Konzertflügeln anderer Marken, die sich weitgehend auf das späte 19. Jahrhundert
beziehen.
Der neue Steingraeber & Söhne D-232 wurde zu den Musikmessen Frankfurt, Paris und Kalifornien 2008 als kleiner Bruder des Konzertflügels E-272 vorgestellt - die
Familienähnlichkeit ist schon in der Zargenform überdeutlich: Klangreflexzonen beziehen den „D“ auf den „E“ genauso, wie die weit gezogenen Blindböden, die
symmetrische Form, der streng limitierte Resonanzboden und die freie Spreizenkonstruktion der leicht wirkenden Gussplatte. Alle diese Details tragen zum besonders kantablen Klang bei und seiner
breit gestuften Modulatonsfähigkeit vom leisesten ppp bis zum energischen fff.
Ganz Außergewöhnliches erkennt man auf den zweiten Blick:
- Den leichtesten Flügeldeckel des Marktes (bis zu 33% weniger Gewicht als die heute üblichen industriellen Deckel!) der den Teiltongehalt anreichert und das Klangvolumen
verbessert.
- Der Kapodaster reicht mit 46 Tönen bis über die Klaviaturmitte hinaus, umfasst damit den größten Tonumfang und steht mit diesem Konzept ganz allein im weltweiten
Klaviermarkt: nur 42 Töne sind durch Agraffen gebunden !
Damit ist das Ziel der Steingraeber Konstrukteure klar:
Noch mehr Glanz und Nachklang der ohnedies schon singenden Steingraeber Flügel ist das Ziel! Selbstverständlich ist deshalb der „ 7'7’’ “ (wie der D-232 in
Amerika heißt) auch mit der bekannten Steingraeber Besonderheit, den Haltestegen vom Kapodaster zum Wirbelfeld, ausgestattet ('gebohrter Kapodaster').
Spielfreude ergeben die 20-25g Aufgewicht bei einer Konzertabwiegung von 48g im Diskant bis 52g im Bass (je 1g weniger bei den Obertasten). Mineralischer Elfenbeinersatz und Obertasten aus
massivem Ebenholz runden das gute Gefühl ab - optional ist Mammut-Elfenbein als Untertastenbelag wie bei allen Steingraeber Klavieren verfügbar.
Der D-232 ist ein durch und durch klassischer Konzertflügel für Profis; Sonderformen wie bei anderen Steingraeber Flügeln werden auch bei diesem neuen Modell später lieferbar
sein; so z.B. rollenden Hammerrollen oder auch die Phoenix-Variante mit dem neuen Energieübertragungssystem.
wurde Anfang 2009 vorgestellt und ist ein direkter Nachfahre des Steingraeber-Liszt-Flügels von 1873, dem legendären Modell 205. Die Weiterentwicklung gilt dem Bassbereich*; er wurde
den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts angepasst, die bisherige Konstruktion mit moderaten Eingriffen verändert. Der Reiz wurde bewahrt, der Pianisten seit 130 Jahren am '205'
fasziniert, von Franz Liszt über Richard Strauß und Engelbert Humperdinck bis hin zu Daniel Barenboim.
Wegen seiner genau differenzierbaren Klangspektren und Register ist das Modell oft bei Liederabenden, in Aufnahmestudios und Festivals mit Neuer Musik im Einsatz – und natürlich in Musikhochschulen (z.B. München, Paris, Hannover).
* Der Bass wurde mit mehr Volumen angereichert. 205 und C-212 im Vergleich:
- klingender Resonanzboden +4,8% / Saitenlänge bis zu +5,8%
- identisch sind die Saitenlängen von Ton 36 bis 88, die Mechanik und die Klaviatur
ein neuer Maßstab für Salonflügel von Steingraeber & Söhne
Im Bayreuther Festspielsommer des Liszt Jahres 2011 präsentierte Steingraeber & Söhne einen neuen Flügel von 192cm Länge (6'3"). Die Konstruktion ist nahe verwandt zum Liszt Flügel, dem Steingraeber C-212 und dessen Vorgänger, dem Ed.Steingraeber 200 von 1873.
Die unverwechselbaren Steingraeber Charakteristika springen auch bei diesem neuen Modell sofort ins Auge:
* schwingungsfreundlicher gerader Bass-Steg
* sehr lange Basssaiten nahe einer Mensur für Kammerkonzertflügel
* hochelastische Stege aus Rotbuche massiv
* Messingauflagen in den Diskantfeldern für die Beimischung von Teiltönen
* streng limitierter Boden durch weitreichenden Bassbund
* hohe Dynamik durch sehr harte Zarge aus Buchenschichten
(26 Stk. horizontal und 13 Stk. vertikal).
Die ersten Lieferungen sind ab März 2012 geplant. Zielgruppen für den neuen Flügel sind anspruchsvolle Privatkunden und ganz besonders die Profis und Hochschulen.
Professionelle und institutionelle Kunden sind hauptsächliche Käuferschichten bei Steingraeber & Söhne. Neben dem besonders differenziert-farbigen Steingraeber-Klang
fällt dabei besonders oft die Entscheidung aus Gründen der schnellen und zuverlässigen Steingraeber-Mechaniken. Deshalb wurde auf die Verwandtschaft zum
größeren Bruder C-212 sehr viel Wert gelegt; das geht so weit, dass die Mechanik für C-212 und B-192 identisch (!) sein wird.
Unseren Salonflügel A-170 verstehen wir nicht als ‘Stutzflügel’, denn er wirkt weit ‚größer’ als seine 170 cm vermuten lassen. Der
tragende Ton und das Klangvolumen machen ihn zur Überraschung in seiner Klasse.
Physikalisch liegt dieses Phänomen in der ungewöhnlich breiten Form begründet; durch sie werden die Bassaiten sehr lang und der Bassteg kommt ohne Brücke aus, wie große
Flügel auch! Professionell
ist auch die Spielart - alle Mechaniken werden mit gleich hohen Aufwand gebaut.
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